Face

2020 Ausgabe 1

Speziallösungen

Titelthema

Gute Aussichten für Brillenträger

Immer mehr Menschen haben inzwischen eine Sehschwäche. Das hat die unterschiedlichsten Gründe. Eine Rolle spielt dabei die höhere Lebenserwartung heutzutage und damit auch der Umstand, dass Sehprobleme mit dem Alter zunehmen. Vor allem liegt es aber wohl auch daran, dass wir heute beruflich wie auch privat viel zu viel Zeit vor Bildschirmen verbringen. Ob Smartphones, Tablets, Computer oder auch Fernseher – die übermäßige tagtägliche Nutzung der vielen technischen Geräte strapaziert die Augen und führt verstärkt zu Kurzsichtigkeit. Bereits über die Hälfte der Deutschen ist daher auf eine Brille oder aber Kontaktlinsen angewiesen – und die Zahl der Menschen, die eine Sehhilfe benötigen, steigt weiter an.

Branche im Wandel

Da eine Brille für so viele mittlerweile unerlässlich ist, ist natürlich auch das Angebot am Markt größer denn je. Der Wettbewerbsdruck in der Branche ist groß und wie im gesamten Einzelhandel ist auch im Brillenfachhandel ein starker Veränderungsprozess zu beobachten. Die Gesamtzahl der augenoptischen Fachgeschäfte nimmt stetig ab, der kleine Familienbetrieb in der Fußgängerzone vor Ort wird immer seltener. Stattdessen verzeichnen große Optikerketten, unterstützt durch eine kräftige Werbetrommel und ihre Expansionspolitik, ein starkes Wachstum. So erwirtschaften die zehn umsatzstärksten Filialunternehmen rund die Hälfte des gesamten Branchenumsatzes in Deutschland, der 2018 bei 12,8 Milliarden Euro lag, so der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen. Und ein weiterer Trend ist zu beobachten: Immer mehr Kunden ordern ihre Brille online und gehen dem stationären Handel somit verloren. 2018 lag der Online-Umsatz bei rund 4,8 Prozent. Seit einiger Zeit etablieren sich auch hybride Lösungen, bei denen Online-Brillenshops mit lokalen Optikern zusammenarbeiten, um die Refrakturen ihrer Kunden vor Ort durchführen zu lassen oder sie eröffnen gleich selbst neue Läden. Blickt man auf die Umsatzpositionen wird klar, dass der umsatzstärkste Posten mit 83 Prozent nach wie vor die Brillenoptik ist. Der Umsatzanteil der Kontaktlinsen betrug sieben Prozent, zehn Prozent entfielen auf die sogenannte Handelsware.

Kostenfaktor Brille

Der Markt ist hart umkämpft und so verwundert es nicht, dass sich mittelständische Optiker und auch Optikerketten vermehrt nach Strategien für eine bessere Kundenbindung und zur Ausweitung der Zusatzverkäufe umsehen. Einige setzen dabei verstärkt auf ein „Rundum-sorglos“-Angebot: Sie bieten nicht mehr nur das reine Produkt an, sondern auch den entsprechenden Schutz dafür. Wie sehr sich dieses Konzept mit den Bedürfnissen auf Kundeseite deckt, zeigt sich an der kontinuierlich zunehmenden Nachfrage nach einer Brillenversicherung – wenig überraschend, bedenkt man, dass eine Brille nicht selten ein kleines Vermögen kosten kann. Denn je nachdem auf welches Brillengestell die Wahl fällt oder welche Funktionen die Sehgläser aufweisen sollen, steigt damit auch der Preis entsprechend an. Dadurch kann eine Sehhilfe leicht mehrere Hundert Euro – oder sogar mehr – kosten. Besonders schlimm ist es angesichts dessen dann natürlich, wenn die Brille durch eine Unachtsamkeit oder einen Unfall kaputtgeht und nicht mehr verwendet werden kann oder einfach unauffindbar ist. Genau in diesen Situationen wird den Meisten auch erst wirklich bewusst, wie wichtig die eigene Brille überhaupt ist, denn ohne Sehhilfe fehlt schlichtweg der Durchblick. Hier ist dann Ersatz vonnöten, so schnell und unkompliziert wie möglich. Doch was ist mit den Kosten? Die gesetzlichen Krankenkassen sind dabei meist keine Hilfe, da die Kostenübernahme für Brillen in den vergangenen Jahren auf ein Minimum beschränkt wurde. Nur bei besonderen medizinischen Merkmalen ist eventuell eine Ausnahme möglich.

Hilfe in Aussicht

Geht die eigene Sehhilfe kaputt, heißt es für die meisten Brillenträger also, sich selbst zu helfen – Unterstützung kann hier aber eine Brillenversicherung bieten. Nahezu jede große Optikerkette in Deutschland, aber auch in Österreich, bietet ihren Kunden mittlerweile die eine oder andere Möglichkeit, die gerade gekaufte Brille zu versichern. Mit der Brillenversicherung für die bundesweit tätige Optikerkette eyes+more „mischt“ nun auch Chubb seit August 2019 am deutschen Markt und seit November 2019 in Österreich mit. Die Branche ist für Chubb dabei kein Neuland, bietet der Versicherer doch seit vielen Jahren bereits eine Brillen- und Hörgeräteversicherung in Belgien und den Niederlanden an. Die Produktlinie für die Optikerkette aus Hamburg, die sowohl in Deutschland, Österreich und den Niederlanden mit zahlreichen Filialen vertreten ist, ist aber trotzdem gänzlich neu.

So unkompliziert wie möglich

Bei der Brillenversicherung von Chubb und eyes+more steht vor allem ein unkompliziertes Produkt mit einfachen Prozessen und vor allem dem Ziel, ein gutes Kundenerlebnis zu bieten, im Vordergrund. Das bedeutet: viel Leistung, keine lange Liste von Ausschlüssen und ein einfaches Preiskonzept. Die neue Brille ist somit rundum geschützt gegen Beschädigung, Zerstörung, Diebstahl inklusive Raub, Einbruchdiebstahl und sogar Verlust. Die Liste der Ausschlüsse ist hingegen kurz, hierunter fallen beispielweise Schäden durch Vorsatz und Abnutzung oder Verschleiß. Versichert werden können sowohl Einstärken- als auch Gleitsichtbrillen und hierbei entweder eine oder auch gleich noch eine Zweit- oder Drittbrille. Sollte an einer der Brillen schließlich ein Schaden eintreten, wird diese repariert oder ersetzt und es fällt lediglich ein Selbstbehalt in Höhe von 20 Prozent bei Bruch oder Beschädigung oder 30 Prozent bei Diebstahl beziehungsweise Verlust an.

Mehrwert für alle

Wird die Brille beschädigt, geht verloren oder wird gestohlen, findet der betroffene Brillenträger ganz einfach vor Ort Hilfe, in einer Filiale von eyes+more seiner Wahl. Dort wird der Schaden direkt aufgenommen, gleich vor Ort entschieden und im Anschluss der Auftrag zur Reparatur oder zum Neuersatz erstellt – eine unkomplizierte Lösung innerhalb kürzester Zeit also. Ein weiteres Plus für Brillenträger: Tritt während der Versicherungslaufzeit hingegen kein Schaden ein, so erhält dieser für den nächsten Brillenkauf einen Rabatt. Jenes Konzept ist dabei für beide Seiten von Vorteil, denn der Mehrwert ist auch für den Optiker eindeutig: Hat der Kunde einen Versicherungsschaden, kommt er in die Filiale – hat er keinen aber auch, und zwar um seine Gutschrift einzulösen. Dadurch ist es dem Optiker möglich, immer direkt am Kunden zu sein und die langfristige Bindung zu stärken, um so letztlich wiederum wettbewerbsfähig sein und vor allem auch bleiben zu können. Und außerdem gilt: Wenn immer mehr Menschen eine Sehhilfe benötigen, gibt es auch immer mehr Menschen, die für ihre Brille eine Absicherung benötigen – die Zukunftsprognosen sind also durchaus positiv.

Holger Brust

holger.brust@chubb.com

Über den Autor

Holger Brust ist Account Manager Specialty Personal Lines bei Chubb in Frankfurt. Sein Aufgabengebiet umfasst neben dem Account und Business Development Management auch die Entwicklung von Vertriebs- und Trainingskonzepten. Er ist seit 2016 im Unternehmen.

Über eyes+more

eyes+more verfügt bundesweit über 125 Geschäfte und ist damit die sechstgrößte Optikerkette in Deutschland. Der Optiker ist außerdem mit weiteren Filialen in Österreich und in den Niederlanden vertreten. eyes+more bietet Brillen ihrer Eigenmarke mit einem All-Inclusive Ansatz, der einen fairen Preis für Brillenfassungen und Gläser beinhaltet.

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